Ok, beginnen wir also von vorne. Der Planet bewegt sich auf eine klimatische Veränderung zu die ihresgleichen sucht. Wir versuchen zu retten, was zu retten ist, aber die Massen sind zu träge, um aus Einsicht heraus die notwendigen Veränderungen mitzutragen. Die Masse bremst. Sie verhält sich konservativ. "Nur nicht auch noch den Rest verlieren!" Im Beharren auf dem Bewährten erhalten wir das Vorhandene und schützen uns vor überstürzten Unbedachtheiten. Im Beharren auf dem Aktuellen verhindern wir jedoch die dringend notwendige ökologische Innovation und geraten in die Kinetik der sich potenzierenden Beschleunigung, die im Untergang, in der Unbewohnbarkeit des Planeten enden kann.

Als Pragmatiker und Optimist beobachte ich die Mühlen seit beinahe 60 Jahren. Sie drehen sich, und die Winde treiben sie nach wie vor an. Wenn wir jedoch die angestoßene Kinetik verkennen, werden die Winde alles vernichten, werden die Wasser zu viele Landstriche unbewohnbar machen und die Sonne wird gnadenloser denn je brennen. Kein Baum, kein  Strauch wird ihr widerstehen können...die Unheilsszenarien sind bereits ausführlich in den Büchern beschrieben worden, deshalb:

JETZT GANZ NEU DENKEN! Schluss mit dem konservativen Beharren auf scheinbar Bewährtem und effektiv Schädlichem.

  • Wir benötigen Wasserstoff-Technik. Wir benötigen sie schnell und wir benötigen viel Geld, um sie alltagstauglich werden zu lassen.
  • Wir benötigen Solar- und Windenergie, Schnell, flächendeckend und mit Opfern verbunden. Wir müssen bezahlen. Dafür, dass Menschen den Lärm der Maschinen ertragen, und wir müssen die Stromerzeugung mit Hilfe der Sonne maximal verbessern. Neue Metalllegierungen, neue Ideen müssen gefördert und geprüft werden.
  • Wir benötigen neue Infrastrukturen, einen neuen Sinn für Individualmobilität und gemeinnützigen Verkehr. Flugzeuge brauchen neue Antriebe. Die Kurzstreckenflüge müssen elektrisch realisiert werden.
  • Wir benötigen eine zeitgemäßere Bildung und Edukation: Gemeinsam muss vor Einsam und Miteinander vor Gegeneinader stehen! Nur in solidarischer Anstrengung wird uns die notwendige Veränderung gelingen. Kreatives Frei-Denken sollte vor Abfragelernen und Anpassungsgezwitscher stehen.
  • Wir benötigen integrative Bemühungen um die Stehengebliebenen (AfD und GenossInnen und all die anderen) und wir benötigen mehr Wissen, damit wir die Zusammenhänge der vielen Dinge besser verstehen können. Nur wer weiß, kann die richtigen und besten Entscheidungen treffen.
  • Deshalb bedarf es schließlich auch einer neuen Kommunikations-Ethik, die das weltweite Miteinander propagiert, die nicht "Amerika first",  sondern LIFE FIRST!" ruft. Die neue Ethik möchte alle mitnehmen und respektvoll und tolerant sein. Wertschätzung ist ihre Maxime, aber keine Toleranz gegenüber Vollverblödung und Ignoranz.

Die wichtigste Erkenntnis ist jedoch die Aufforderung IM KLEINEN ZU BEGINNEN!

Jede/r kann bei dieser Mammutaufgabe mithelfen:

  • Überzeugungsarbeit leisten bei den Indifferenten
  • seine eigenen ökologischen Verbesserungen ausbauen
  • die eigene CO2 Billanz überprüfen
  • nachhaltige Energieträger in den eigenen Alltag implementieren
  • weniger verbrauchen, sparsamer wirtschaften
  • Alternativen unterstützen, durch die Stimme, durch Zuspruch, monetär
  • Stimmung machen für Veränderung, die das Klima stabilisieren hilft
  • Ideenreichtum anstacheln und Experimente zulassen
  • die Stimme für das Leben einsetzen und das Geld auf den Boden zurückhole

Erst kommt die Ethik, dann kommt das Fressen, kann nur funktionieren, wenn wir alle satt werden. Wir benötigen daher eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und Gütrer dieser Erde. In Gesprächen mit einzelnen Menschen stelle ich immer wieder fest, dass diese Notwendigkeit nicht erkannt wird. Solange einige wenige sich maßlos bereichern, während viele nicht das Nötigste zum Lebenhaben, kann es keinen wirklichen Frieden auf diesem Planeten geben. UND:

Solange keine wirkliche Gendergerechtigkeit hergestellt ist, solange Männer über Frauen herrschen, solange wir es keine wirklichen Fortschritte auf diesem Planeten geben können.

Bei genauer Betrachtung geht es um einen Progress im Bewahren. Wir müssen uns beeilen, das was wir haben nicht zu verlieren. Die Konservativsten sind die Progressiven. Wer jetzt schnell schaltet, der/die bewahrt, was wir seit Jahrmillionen schätzen und lieben gelernt haben.

Es wird schwer werden die Spreu vom Weizen zu trennen und es bleibt eine enorme Herausforderung, die Mehrheiten für diesen Weg zu finden.

Aber ich schreibe hier, weil ich an unsere Chance glaube, weil wir es verdient haben unser einmaliges Leben in dieses grausame All zu retten - spätestens dann, wenn uns das Licht auf dieser Erde ausgeht!

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