Sie finden hier die unilogische Vorstellung, die in sieben Prinzipien eine neue Weltethik anstrebt. Keine neue Religion und keine neue Glaubensvorstellung, sondern eine weltoffene und tolerante Art und Weise, diesen Planeten künftig besser und friedvoller bewohnen zu können. Es geht um politische Themen und gesellschaftlich Relevantes, es dreht sich um Ironisches und um Humor, am Ende geht es aber um unser aller Leben und Überleben auf diesem wunderbaren Planeten.

Lesen Sie gelegentlich und empfehlen Sie den Blog weiter, dadurch kann die Zahl derer steigen, die sich Gedanken um die nächste Stufe der Menschheitsentwicklung machen.

Seit vielen Jahrtausenden spukt das Dreigestirn aus Körper, Geist und Seele durch Literatur und Weltgeist. Wir benutzen diese Ausdrücke ganz selbstverständlich und versuchen hier eine zeitgemäße unilogische Deutung:

Der Körper, das ist die aus Materie (Atome, Quarks und Fermionen) bestehende Grundsubstanz, die den Geist beherbergt. Der emergiert gleichsam aus der Muliplexizität der neuronalen Struktur. Sprich: Dort wo viele Nerven zusammenkommen (z.B. im Gehirn) entsteht das, was wir als Geist bezeichnen.

Der Geist denkt und rechnet, er koordiniert die Sprache, sucht und kombiniert, er fühlt und liebt auch über den Körper. Aber das, was er emotional wesenhaft erfährt überträgt er als Gelerntes in den Komplex der Seele. Er verkörpert gleichsam den Praxisteil der Würde (äußere Würde), der uns Ansehen und Einfluss verschafft, immer im Bemühen uns äußerlich aufzuwerten.

Die Seele - als quantenphysikalisch unsterbliche Entität - hat sich mit Körper und Geist verbunden. Sie besteht aus Informationen und Energie. Ihre Aufgabe besteht im Lernen oder anders ausgedrückt in irdischem Wachstum. Ihr attribuiert ist die innere Würde. Sie ist unantastbar und immer gleich viel wert.
Das, was wir auf dieser Erde entwickeln können, sind Körper und Geist. Beide zerfallen nach dem Tod. Es macht also nur insofern Sinn Energie in die Entwicklung von Körper und Geist zu stecken, als beide der Seele in ihrer Entwicklung dienlich sind. Am Ende tradiert allein die Seele das Gelernte in die nächste Dimension.

Das Seelenmodell setzt keine höher Macht voraus. In diesem Seelenmodell ist der Mensch Teil oder gar ganz diese Macht. Wenn alles aus Einem kommt und alles in Eines zurückkehren kann, dann ist eigentlich alles EINES. Es gibt kein Gegenüber, also keinen Bestimmer oder Gott (schon gar keinen männlichen). Alles ist Alles oder nicht. Ich bin du, du bist ich. Ich bin nicht du, du bist nicht ich. Wir erleben unterschiedliche Erscheinungsformen. Eine hier auf dieser Erde mit ihren scheinbaren Dualitäten. Am Ende (das es wahrscheinlich nicht gibt, sondern das uns nur auf dieser Erde so erscheint) ist alles Eins, und ich bin du und du bist ich. Also sollten wir aufhören uns zu quälen mit unseren Verschiedenheiten, sondern sie feiern und die Gemeinschaft und das Miteinander suchen. Jedenfalls wäre das eine der Lehren aus der Corona-Krise.

Aus unilogischer Sicht ist das Dreigestirn (Körper-Geist-Seele) die irdische Formation, die Lerneinheit einer unilogischen Singularität (Seele), die sich an verschiedenen Orten - in verschiedenen kosmischen Dimensionalitäten -  weiterentwickelt. Sie leidet, lebt und liebt. Für das Überleben leistet sie gelegentlich Beträchtliches. Wenn Sie am Ende in der Liebe aufgeht, hat sie ihr optimales Ziel erreicht und sich des Lebens würdig erwiesen.

In Zeiten von Corona mit oder nach CoViD-19, angesichts einer möglicherweise tödlichen Erkrankung, müssen viele Verhältnisse neu bewertet werden. Die Gedanken der letzten Monate lassen sich deshalb auf einen Punkt bringen: Wir brauchen eine neue Ethik der Einkommensverteilung! Natürlich halten Imker Bienen, um Honig zu gewinnen. Aber sie schädigen damit ihre Bienen, die den Honig als Nahrungsvorrat für den Winter anlegen. Je mehr Honig entnommen wird, umso mehr Stress entsteht bei den Bienen. Sie werden anfällig für Schädlinge. Die Logik daraus wäre eine Reduktion der Gewinnmaximierung durch den Imker. Auf Coronazeiten übertragen bedeutet dies schlicht und ergreifend: Reduktion der Gewinnmaximierung durch die kapitalen Industriekomplexe dieser Erde.

Wenn die Liebe das Leben bestimmt, dann gibt es keine Missgunst und kein Ereifern mehr, dann siegen die sanften Töne vor den rauhen und dann gewinnt meist das Gute, Integrative. Wenn die Liebe ihre Regentschaft antritt, dann gilt:

Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. (1.Korintherbrief 13,1–13 Paulus von Tarsus)

Wenn die Liebe die Seele erreicht, dann erhält das Leben eine ganz neue Qualität.

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